Für die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen, die nicht über die Hausmülltonne oder die Wertstoffinseln entsorgt werden können, stehen den Bewohnern des Stadtteils Sendling-Westpark in München zwei städtische Wertstoffhöfe zur Verfügung. Diese Annahmestellen sind ein zentraler Bestandteil der Münchner Abfallwirtschaft und erleichtern es den Bürgerinnen und Bürgern, ihren Müll korrekt zu trennen und wertvolle Rohstoffe dem Recycling zuzuführen.
Die Wertstoffhöfe in Sendling-Westpark nehmen eine Vielzahl von Materialien entgegen. Dazu gehören typische Wertstoffe wie Altglas, Altpapier und Verpackungen (Gelber Sack/Gelbe Tonne). Zudem können sperrige Abfälle wie Altholz und Metallschrott abgegeben werden. Auch Elektroaltgeräte von der Glühbirne bis zum Kühlschrank sowie Bauschutt und Gartenabfälle werden hier angenommen. Für besonders problematische Stoffe wie Farbreste oder Chemikalien gibt es gesonderte Annahmebedingungen.
Wertstoffhöfe in Sendling-Westpark
Die beiden für Sendling-Westpark zuständigen Wertstoffhöfe befinden sich in den angrenzenden Stadtbezirken, sind aber für die Anwohner gut erreichbar. Es handelt sich um den Wertstoffhof in Sendling an der Cincinnatistraße und den Wertstoffhof am Westpark in Laim. Beide Standorte sind mit dem Auto gut zu erreichen, bieten aber auch für Fußgänger und Radfahrer zugängliche Annahmestellen. Sendling-Westpark-Bewohner sollten sich vor einem Besuch auf der Website der Abfallwirtschaftsbetriebe München (AWM) über die aktuellen Öffnungszeiten informieren, da diese saisonal variieren können.
Tipps für Ihren Besuch
Um Ihren Besuch auf dem Wertstoffhof so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Sie Ihre Abfälle bereits zuhause sauber trennen. Das spart vor Ort Zeit. Denken Sie daran, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitzubringen, da die Annahme in der Regel nur für Münchener Bürgerinnen und Bürger bestimmt ist. Für die Anlieferung mit einem Pkw ist die kostenlose Anliegerkarte der AWM erforderlich. Größere Mengen oder gewerbliche Abfälle unterliegen möglicherweise anderen Regelungen und Gebühren, hierzu lohnt sich eine vorherige telefonische Anfrage.